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Gut fürs Geschäft: Jeder vierte Deutsche mistet erst nach Umzug aus
Nur drei von vier Deutschen misten vor ihrem Umzug gründlich aus. Immer noch jeder Vierte schleppt seinen gesamten Hausrat mit in die neue Wohnung und trennt sich erst beim Kartonauspacken von altem Krempel. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Immowelt/Umzugsauktion. Möbelspediteure dürften sich über diese gelebte Praxis mehr freuen als die Umzugskunden. 

Jeder 4. Deutsche nimmt einfach alles in die neue Wohnung mit und verschiebt das Ausmisten auf später. Und das, obwohl der unnötige Ballast die Umzugskartons beschwert und die Bandscheiben der Helfer belastet.

Männer tendieren beim Umzug noch mehr zur Aufschieberitis als Frauen. 30 Prozent von ihnen verzichten darauf, sich ihre Schränke und Regale vor dem Kistenpacken vorzunehmen. Sie packen lieber alles ein und nehmen es mit in die neue Wohnung. Von den Frauen verschiebt immerhin jede 5. das Ausmisten auf später. Doch wenn der Schreibtisch vollgemüllt ist und die Schubladen überquellen, wird es Zeit für einen Befreiungsschlag.

Aber nicht alle Deutsche erkranken an der Aufschieberitis, wenn es auf den Umzug zugeht. Die meisten werfen zuerst einen kritischen Blick in den Kleiderschrank. 56 Prozent sortieren Wäsche und Kleidung aus, bevor sie mit dem Kistenpacken beginnen. 51 Prozent sortieren CDs, DVDs, Bücher und alte Zeitschriften aus. Bei 49 Prozent landen Dinge wie Dekomaterial, Bilder, Urlaubsmitbringsel oder ungeliebte Geschenke in der Tonne.
Grafik: Immowelt/Umzugsauktion