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Timo Didier: „Der Berufskraftfahrer muss als Mangelberuf eingestuft werden“
Vor allem ein Thema dominierte die Jahreshauptversammlung des Verkehrsverbandes Württemberg (VV): die Fahrerproblematik. So forderte das geschäftsführende Vorstandsmitglied des VV, Timo Didier, dass „der Fahrerberuf als Mangelberuf eingestuft werden muss“.

  Hintergrund: Die Bundesagentur für Arbeit führt eine Liste mit so genannten Mangelberufen, wenn der Bedarf dafür mit offenen Stellen das Bewerberangebot um ein Vielfaches übersteigt. Sein Verband sei zudem mit dem Verkehrsministerium BaWü im Gespräch, Lösungen für Probleme wie dem Parkplatzmangel für Lkw auf Autobahnraststätten, mehrere Jahre den Verkehr ausbremsende Großbaustellen und eben dem Fahrermangel zu finden. 

Auch Gastredner Dirk Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung schlug in diese Kerbe: Sein Rat an die VV-Mitglieder war es, offene Stellen für Berufskraftfahrer nicht bloß auszuschreiben, sondern explizit den Arbeitsämtern zu melden. 

Positiv bewertete es die Verbandsspitze auch, dass ein altes Markenzeichen wiederbelebt wurde: der Brummi. Mit www.brummi.de sei eine umfangreiche Infoseite für Fahrer wie Verbraucher online gegangen, auch Merchandising gäbe es inzwischen. Zudem plant der Verband eine Brummi- und eine Parkplatzfinder-App für Lkw-Fahrer.

Foto: VV